Škoda: Sichere und kosteneffektive Händleranbindung
Als einer der ältesten Autohersteller der Welt blickt Škoda auf eine lange Tradition zurück. Mit rund 250 Mitarbeitern unterhält die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Škoda Auto a.s, Škoda Auto Deutschland GmbH, heute ein Netz von insgesamt 1.400 Händlern in der gesamten Bundesrepublik. Diese Händler benötigen beständig und schnell Informationen über Liefermöglichkeiten, Ersatzteilbestand, Preise etc. und wollen Bestellungen weitergeben. Um alle Händler kosteneffizient und vor allem auch sicher in die gemeinsame Infrastruktur einzubinden, setzte die Škoda Auto Deutschland GmbH schon früh auf ein Virtual Private Network (VPN). Die VPN-Technik ist für Škoda eine optimale Lösung zur sicheren Vernetzung einer Vielzahl von Standorten und der Kommunikation über das Internet. Škoda kann so auf verschlüsselte Verbindungen vertrauen, welche die sensiblen Firmendaten und -anwendungen vor unerlaubtem Zugriff schützen.
Die Herausforderungen
Eine zukunftssichere Lösung: Die Aufgabe bestand darin, das bereits bestehende VPN der Škoda Deutschland GmbH zur Händleranbindung neu zu konzipieren und dabei die Integrationsmöglichkeit des bereits vorhandenen Equipments zu berücksichtigen. Ausschlaggebend hierfür waren die gestiegenen Sicherheitsanforderungen sowie der Wunsch nach einer höchstmöglichen Verfügbarkeit und einer zukunftssicheren Lösung.
„Unser bestehendes Virtual Private Network war zwar der richtige Ansatz, aber es war mit seiner proprietären Infrastruktur wirklich in die Jahre gekommen und genügte vor allem auch nicht mehr unseren gestiegenen Sicherheitsanforderungen“, erklärt Oliver Gottwald, Leiter Informationssysteme bei Škoda Auto Deutschland in Weiterstadt. „Die Absicherung, aber auch die Verfügbarkeit waren für uns entscheidende Aspekte“. Ein wichtiges Ziel war dabei unter anderem, den Händlern bei Ausfall des Systems schnellstmöglich wieder eine funktionierende Umgebung anbieten zu können (Next Business Day).
„Wir wollten zwar eine moderne, zukunftssichere Lösung, aber nicht zuletzt im Sinne unserer Händler auch eine solche, bei der – soweit wie möglich – vorhandenes Equipment mit in das Konzept eingebunden werden konnte. Das bedeutet, dass beispielsweise bei den Händlern bereits vorhandene, geeignete Router eines bestimmten Herstellers neu konfiguriert und weiter genutzt werden konnten.“
Es kam zu einer Ausschreibung unter allen großen DSL-Anbietern, bei der die Qualitäts-bewertung, aber auch Service, Hotline, Kosteneffizienz und nicht zuletzt die Flexibilität im Vordergrund standen.
Nach gründlichen Untersuchungen fiel die Wahl auf die VPN-Lösung der Frankfurter Claranet GmbH. „Was Claranet in seinem Angebot auszeichnete, war neben vielen anderen Faktoren vor allem die außerordentliche Flexibilität“, so Gottwald.
Die Lösung
ADSL-Verbindungen und IPsec VPN: Nach Analyse der aktuellen Situation entwickelte Claranet in Zusammenarbeit mit Škoda Auto Deutschland ein umfassendes Konzept, das die gestellten Anforderungen durchgehend erfüllte. Die Anbindung an das internationale Backbone-Netz von Claranet erfolgt über ADSL-Verbindungen, die Übertragungs-geschwindigkeiten beim Download zwischen 1000 und 16000 kbit/s ermöglichen. Beim Upload sind es zwischen 384 und 576 kbit/s. Mit etwa 40 Servern wurden eine zentral gesteuerte Infrastruktur auf Basis der Service Oriented Architecture (SOA) sowie ein webbasiertes Portal für die Händler geschaffen. Für neue Händler und als Ersatz unterhält Škoda in Weiterstadt einen Pool wechselnder Größe mit vorkonfigurierten Routern.
Entsprechend den hohen Sicherheitsanforderungen der Škoda Auto Deutschland implementierte Claranet ein auf IPsec basierendes VPN, mit welchem an jedem Unternehmensstandort eine dedizierte Firewall und IP-Filter eingerichtet werden können. Das IPsec VPN zeichnet sich unter anderem durch seine hohe Flexibilität aus und erlaubt die sichere Vernetzung von Standorten, Partnern sowie von mobilen oder im Home Office tätigen Mitarbeitern. Die vertrauliche, firmeninterne Kommunikation wird standardmäßig durch das so genannte Tunneling und durch Verschlüsselung der übermittelten Daten realisiert. Vom Sicherheitsaspekt her gesehen ist das derzeit eine der besten Lösungen.
Alle in dieses virtuelle Netzwerk einbezogenen Škoda Standorte werden mit öffentlichen IP-Adressen ausgestattet. Die nicht-öffentlichen IP-Adressen werden in verschlüsselter Form nur in den Standort-LANs per IPsec innerhalb des Unternehmens-VPNs geroutet. Durch den Einsatz von IP-Gateways bzw. Router lassen sich die Kommunikationsbeziehungen des Einzelstandorts so festlegen, dass es sich faktisch um ein völlig abgeschlossenes Unternehmensnetzwerk handelt. Nur autorisierte Teilnehmer haben Zugang zu den sensiblen Unternehmensdaten.

Was Claranet in seinem Angebot auszeichnete, war neben vielen anderen Faktoren vor allem die außerordentliche Flexibilität. Wir wollten zwar eine moderne, zukunftssichere Lösung, aber nicht zuletzt im Sinne unserer Händler auch eine solche, bei der – soweit wie möglich – vorhandenes Equipment mit in das Konzept eingebunden werden konnte.
Oliver Gottwald, Leiter IT-Systeme Škoda Auto Deutschland GmbH
Das Ergebnis
Hohe Sicherheit und Flexibilität: Die Einführung der neuen VPN-Lösung des Managed Services Provider Claranet wurde bei Škoda stufenweise durchgeführt. „Wir haben zunächst Pilotinstallationen bei nur einigen wenigen Händlern eingeführt. Die daraus resultierenden positiven Erfahrungen und die Zufriedenheit dieser ersten Händler haben ganz erheblich zur schnellen Akzeptanz durch die übrigen Händler beigetragen.“ Wie Oliver Gottwald betont, war bei den Händlern nicht zuletzt die Weiternutzung vorhandener Netzwerkkomponenten ein wichtiger Aspekt, wodurch unnötige Kosten für den Kauf von neuem Equipment weitestgehend vermieden wurde.
Wie der IT-Experte weiter ausführt, punktete Claranet neben der Erfüllung der wichtigsten Anforderungen zwar nicht mit der preisgünstigsten Lösung, aber mit einer, die das beste Preis-/Leistungsverhältnis unter den unterschiedlichen Anbietern aufweisen konnte.
Positive Erfahrungen aus Testinstallationen, die Zufriedenheit der Händler, die hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie nicht zuletzt die Flexibilität und Kosteneffizienz der Claranet-Lösung haben dazu beigetragen, dass sich auch andere Automarken bei der technischen Erneuerung ihres Händlernetzwerks für Claranet entschieden haben.
Unternehmensprofil
Begonnen hat die Unternehmensgeschichte von Škoda 1905, als der Fahrrad- und Motorradhersteller Laurin & Klement (L&K) mit der Voiturette A sein erstes Automobil auf den Markt brachte. Nur zwei Jahre später waren es bereits neun unterschiedliche Modelle. 1925 fusionierte das Unternehmen mit den Pilsener Škoda-Werken und 1991 erfolgte der Zusammenschluss mit der VOLKSWAGEN AG, aus dem das Gemeinschaftsunternehmen Škoda automobilova a.s. entstand. Škoda wurde neben VW, Audi und Seat zur vierten Marke des Volkswagen-Konzerns.

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