Public Cloud & Container – Buzzwords oder echte Gamechanger?

Freitag, 27. April 2018 | Michael Riexinger

Mobiles Shopping, hochauflösende Bilder und Videos sowie der Wunsch nach immer neuen Funktionen und Komfort stellen Shop-Betreiber vor enorme Anforderungen hinsichtlich Skalierbarkeit und Agilität.

Neben einem guten Shop-System spielt vor allem die darunter liegende Plattform eine entscheidende Rolle. Für eine optimale User Experience sollte diese die Möglichkeit bieten, neue Features schnell live zu nehmen und extreme Traffic-Schwankungen zu bewältigen. Zwei aktuelle Trends im Cloud Hosting sollen hierbei einen essentiellen Beitrag liefern: Public Clouds & Container.

„Digitalisierung heißt Cloud“ und besonders Public Clouds stehen bei CTOs und Digitalisierungsstrategien weit oben auf der Agenda. Gerade schnell wachsende E-Commerce-Player setzen beim Hosting ihrer Shop-Lösungen auf die Skalierbarkeit und den weltweiten Footprint der globalen Cloud Provider à la Google, AWS und Azure. Diese verfügen darüber hinaus über ein breites, API-basiertes Serviceportfolio: von den standardmäßigen Compute-, Storage-, Network- und Management Services bis hin zu Machine Learning und Big-Data-Diensten, die speziell für Analysezwecke im Bereich E-Commerce von hoher Bedeutung sind.

Public Clouds sind wichtige Innovationsmotoren für Unternehmen und bieten hervorragende Mittel, die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten. Allerdings sind Kunden beim Design der Lösungen sowie dem Betrieb und Überwachung der Cloud-Services und -Applikationen auf sich allein gestellt. Deswegen setzen immer mehr Unternehmen auf die Unterstützung durch Managed-Public-Cloud-Anbieter, die es ihnen ermöglichen, die Vorteile der Public Cloud zu nutzen und sich gleichzeitig von der Vielschichtigkeit sowie dem Aufwand bei der Einrichtung und beim Betrieb der Cloud-Lösung zu entlasten.

Die Vorteile der Public Clouds, insbesondere die immense Skalierbarkeit lassen sich durch den Einsatz der Container-Technologie erst recht ausschöpfen. Container haben in den letzten Jahren im Rahmen neuer Architekturmuster (Stichwort: Microservices) stark an Bedeutung gewonnen und sind bei heutigen Architekturentscheidungen nicht mehr wegzudenken. Diese neue Variante der Virtualisierung verspricht Geschwindigkeit und Konsistenz in der Entwicklung und Bereitstellung von neuen Software-Funktionen und sorgt somit für die nötige Agilität im Wettlauf um die Spitzenplätze der E-Commerce-Liga.

Durch den Einsatz von Containern kann die Continuous Delivery Pipeline deutlich enger verzahnt werden. Dadurch wächst die Agilität der Entwickler und die Zusammenarbeit mit dem Ops-Team wird weiter verbessert. Während beim heutigen Deployment durch DevOps-Methoden und Tools bereits ein hoher Automatisierungsgrad existiert, bereitet das komplexe Deployment und Testing aufgrund unterschiedlicher Topologien, Parameter und Softwareversionen einige Probleme. Container lösen diese Probleme durch ihre Plattformunabhängigkeit und Zustandslosigkeit. Somit macht es keinen Unterschied mehr, ob Container (und damit das neue App-Feature) auf dem Developer Laptop oder auf der Produktivumgebung laufen – die Umgebung ist dieselbe. Daraus resultieren enorme Vorteile für den Komfort und die Geschwindigkeit des Deployment-Prozesses.

Allerdings gehört das Betreiben von Microservices-Architekturen und das Managen einer Vielzahl von Containern unter Hochlast zu den Herausforderungen dieser Technologie. Hier ist sehr viel Erfahrung seitens des eigenen IT-Teams sowie der Dienstleistungspartner gefordert.

Die Themen „Public Cloud“ und „Container“ sorgen durchaus für „Buzz“. Was wirklich hinter diesen Trendthemen steckt und welche Vorteile sich für Ihr Business daraus ergeben, hat Claranet im Workshop auf der Meet Magento DE 2018 vorgestellt (18. Juni, 17:00 Uhr).
Weitere Infos zur Meet Magento 2018

Geschrieben von Michael Riexinger - Leiter Platforms & Solution Engineering

Michael Riexinger ist seit 12 Jahren im Managed Hosting Umfeld, vor allem im Linux/Open Source Bereich, aktiv. Er verantwortet bei Claranet den Bereich Platforms und war maßgeblich an der Einführung des DevOps-Konzepts beteiligt.

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