Digitalisierung, Online Trends und Public Cloud: Was bewegt die eCommerce Community?

Donnerstag, 17. Mai 2018 | Desislava Dimova

Ein Rückblick auf den New Generation eCommerce Talk in Frankfurt am Main

Frankfurt: Ebbelwoi, Bahnhofsviertel, Finanzgeschäfte – und natürlich eCommerce. eCommerce? Genau! Frankfurt ist schon länger nicht mehr nur die Finanzmetropole, sondern entwickelt sich immer mehr zur „Homebase“ für Querdenker, Startups und eCommerce Spezialisten. Denn diese bauen sich ein Nest am schönen Main und machen sich mit einer ganz neuen Attitude zwischen den Frankfurter Anzugträgern breit.

Da trifft es sich gut, dass wir als Claranet genau dort, im bekannten MainNizza an der schönen Mainpromenade, unser „New Generation eCommerce“ Event veranstaltet haben. Wer hätte gedacht, dass sich hier in Frankfurt die eCommerce Spezialisten aus der DACH Region zusammenfinden, um über Digitalisierung, eCommerce Strategien und -Trends sowie Public Cloud Hosting zu diskutieren. Eine bunt gemischte Gruppe, die auffällt: Leute mit den hippen neuen Brillen, die T-Shirt- und Jeans-Träger, die Technologie Nerds mit drei Smartphones und Tablets. Der Hammer!

Da bietet Frankfurt den etablierten eCommerce Metropolen wie Berlin und Hamburg die Stirn. Und nicht nur das – Frankfurt spielt auch im weiteren Sinne eine wichtige Rolle für den Onlinehandel, denn Frankfurt besitzt den größten Internetknoten der Welt. Da liegt es nahe, dass es auch den eCommerce ins Zentrum der Infrastruktur für die Digitalströme zieht, wie eben auch am 2. Mai.

Aber was genau beschäftigt nun diese „Hippster"-Branche? Ich verrate es Ihnen! Es kommen Fragen auf wie „Wie schafft man es, die Abertausende von Digitalisierungstrends und -tools in eine funktionierende eCommerce Strategie zu packen?“, „Haben wir den Kampf gegen Amazon und Co. schon im Vorfeld verloren oder gibt es Hoffnung?“ und „Was hat denn jetzt Google damit zu tun?“

Natürlich standen Innovation und Digitalisierung im Zentrum der Vorträge und Diskussion. Aber im Unterschied zu nicht digitalen Unternehmen leben eCommerce‘ler Digitalisierung und Innovation jeden Tag. Sie diskutieren nicht mehr über das „OB“, sondern über das „WIE“. Der einstmals traditionelle Handel bewegt sich als eCommerce in einer Welt aus Einsen und Nullen, in der kein Rechenzentrum mehr benötigt wird und keine Filiale mehr aufgebaut werden muss, um erfolgreich zu sein. Man schaue sich nur die Marktführer à la Amazon, Alibaba und Co. an und versteht sehr schnell, dass diese digitale Gene haben und im Herzen IT-Unternehmen sind, die Online Handel betreiben. Mächtige Unternehmen! Und sie können genauso gut in jede andere Branche eindringen und diese für sich einnehmen. Da ist es nachvollziehbar, dass viele eCommerce Unternehmen es mit der Angst zu tun bekommen.

Gut, man hat die Gefahr erkannt und was nun? Kopf in den Sand stecken und abwarten? Oder Risiko eingehen und handeln? Mit Risiko kennt sich die Finanzwelt gut aus, aber der Handel? Da muss der angehende oder etablierte Händler sich etwas lernfähig zeigen. Man diskutierte also über Trends und das Schritt halten mit den Großen der Branche: SEO und Multichannel sind OUT. Container, DevOps und Infrastructure as a Code sind IN. Agil bleiben und entwickeln, Experimente machen und MVPs (Minimum Viable Products) ausprobieren, flexible Infrastrukturen nutzen: Das sind die Lösungen.

„Fang heute nicht an, online zu verkaufen, wenn du nicht in der Lage bist, das professionell zu machen.“ Den Satz habe ich schon auf vielen eCommerce Konferenzen gehört und er stimmt. Das ist eine der Hauptherausforderungen, der sich der Online-Händler heute stellen muss. Auf dem Weg zum professionellen Online Handel muss er sich einiges an Know-how aneignen und zahlreiche Todsünden vermeiden. Dazu gehören Shop-Ausfälle und Performanceprobleme wie auch die Wahl der richtigen Marketing- und Verkaufskanäle sowie -tools und -methoden. Dazu haben sich Spezialisten wie Spryker, Google und Claranet zusammengetan, um die nötigen Rahmenbedingungen für den digitalen Erfolg zu schaffen:

  • Die Google Cloud Platform bildet eine flexible Infrastruktur, die je nach Bedarf automatisiert und klug skalieren kann. Somit vermeidet man lange Wartezeiten auf der Website oder gar einen Absturz.
  • Mit Claranet lässt sich ein schnelles und agiles Deployment von neuen Shop-Features sowie das Management der Infrastruktur und der Applikationen bestens verwirklichen. Mit dem Einsetzen von Container und Continuous Delivery Pipeline sind die Neuerungen im Shop innerhalb von Sekunden vollautomatisiert getestet und deployed. Der Kunde merkt nicht einmal etwas davon und kann sofort die neuen Features nutzen.
  • Spryker bietet die Möglichkeit, mit einem innovativen „eCommerce Betriebssystem“ Experimente anzustellen, ohne langwierige und teure Ausschreibungen starten zu müssen. Nach dem Prinzip „Einfach mal machen!“ kann Spryker Unternehmen unterstützen, schnell den richtigen Weg zum Kunden zu finden.

Das perfekte Zusammenspiel der Komponenten ist ausschlaggebend für den Erfolg, wie man an einigen Use Cases sehen konnte. Auch Digitalagenturen spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit diesen Partnern und ihren Services bleibt dem eCommerce‘ler genügend Zeit, um sich auf sein Geschäft zu konzentrieren, Innovationen voranzutreiben und erfolgreich zu werden. Was will man mehr?

Mehr Zukunftsthemen natürlich! IoT, Voice Commerce oder Machine Learning sind kein Science-Fiction-Begriffe. Noch mehr Trend-Themen würden allerdings den Rahmen dieses Zusammentreffens sprengen.

„New Generation eCommerce“ ist übrigens eine Serienveranstaltung. Die Roadshow hat bereits in die Google Büros in München, Hamburg und Zürich geführt und im Herbst geht es zu Google nach Berlin. Also „stay tuned“ für die nächste Ausgabe!

Geschrieben von Desislava Dimova - Channel Account Manager

Desi Dimova ist seit 2011 in unterschiedlichen Bereichen rund um den eCommerce Markt tätig. Sie baut erfolgreiche Partnerschaften auf und unterstützt Online-Händler bei der Implementierung neuer Trends.

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