FC Schalke 04 Webshop spielt auswärts – auf Claranet Infrastruktur

Zusammenfassung

Herausforderung: Verbesserung der Performance, ein höherer Sicherheitsstandard, eine vereinfachte Weiterentwicklung des Webshops sowie die Entlastung der eigenen IT von Aufgaben des operativen Betriebs

Lösung: Virtual Computing Platform mit redundantem Firewall- sowie Load Balancer Cluster. Management aller Infrastruktur-Komponenten sowie der Produktiv-, Test- und Entwicklungsumgebung bis zur Applikationsebene durch Claranet

Ergebnis: Höchstmaß an gleichzeitigen Zugriffen und Entlastung der internen Mitarbeiter von der operativen Systembetreuung

FC Schalke 04

Der kombinierte Ticket- und Merchandisingshop des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. (store.schalke04.de) sollte statt wie bislang auf eigener IT-Infrastruktur „auf Schalke“ bei einem externen Managed Service Provider betrieben werden.

Ziele waren die Verbesserung der Performance, ein höherer Sicherheitsstandard, eine vereinfachte Weiterentwicklung des Webshops sowie die Entlastung der eigenen IT von Aufgaben des operativen Betriebs.

Sein neues, skalierbares Zuhause fand der Shop bei Claranet. Unterstützt wurde das Migrationsprojekt unter anderem von der Digitalagentur brandung, die bereits für Konzept, Design sowie Front- und Backend-Entwicklung des Shops gesorgt hat. Nach einer Projektlaufzeit von nur sechs Monaten – inklusive umfassender Testläufe – erfolgte die Produktivsetzung des Webshops in der neuen und sicheren Umgebung – ohne ungeplante Downtime oder Performanceeinbußen.

Auslagerung für mehr Effizienz

Während der FC-Schalke-04-Vorverkaufsphasen der Heimspieltickets geht es rund im Webshop der Blau-Weißen! Bislang betrieb der Bundesligist den Shopware-basierten Webshop inhouse auf sieben Webservern sowie Varnish-, Cache- und DB-Servern. Administriert wurde die Umgebung über einen separaten Admin-Server.

Um solchen Lastspitzen effizienter zu begegnen und gleichzeitig die internen Mitarbeiter zu entlasten, plante der Verein die Auslagerung des Shop-Betriebs in eine externe Cloud-Umgebung. Zudem sollten eine Entwicklungs- und eine Testumgebung eingeführt werden, um das Webshop-Development zu vereinfachen.

Die Wahl fiel auf Claranet. Ausschlaggebend waren die hohe technologische Expertise, umfassende Sicherheitszertifizierungen, Projekterfahrung im Shopware-Umfeld und ein schlüssiges Erstkonzept. „Claranet hat von Anfang an einen kompetenten Eindruck gemacht“, so Grischa Loth, Direktor IT des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V.

Online-Shop zieht in die Cloud

Die neue Umgebung realisierte Claranet auf einer Virtual Computing Platform von Nutanix. Weitere Bestandteile sind ein redundantes Firewall Cluster sowie ein Load Balancer Cluster. Über dieses werden die Shop-Zugriffe der Endnutzer auf die Frontendserver verteilt, um eine gleichmäßige Auslastung zu erreichen und auch zu Spitzenzeiten eine optimale Performance zu gewährleisten.

Die Infrastruktur besteht aus einer Produktiv-, einer Test- und einer Entwicklungsumgebung. Die Produktiv- und Testumgebung bilden jeweils drei Shopware-Frontendserver, auf denen der benötigte Apache Webserver installiert ist.

Zum Schutz der Umgebung vor DDoS-Attacken und zur beschleunigten Auslieferung von statischen Inhalten wie beispielsweise Bildern kommt das Claranet Content Delivery Network (CDN) im Zusammenspiel mit einem separaten CDN-Server zum Einsatz. Dieses Set-up sorgt für eine weitere Entlastung der Frontendserver. Die gesamte Umgebung ist mittels VPN an das bestehende ERP-System angebunden. Eine WADP-Loadbalancer-Funktion sorgt für die effektive Verteilung der Last auf alle Webserver.

Claranet verantwortet das Management aller Infrastruktur-
Komponenten sowie der drei Umgebungen bis zur Applikationsebene.

Die Zusammenarbeit mit Claranet habe ich als sehr konstruktiv und lösungsorientiert erlebt. Wir haben deutlich von den vielen Erfahrungswerten profitiert, die Claranet als Shopware-Hoster hat. Wenn wir noch mal diesen Weg gehen würden, spräche absolut nichts dagegen, wieder mit den gleichen Playern wie in diesem Projekt zusammenzuarbeiten."

Grischa Loth
Direktor IT des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V.

Teamwork zählt

Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Digitalagentur brandung, die den Shop für den FC Schalke 04 realisiert hat. Die unter anderem auf Shopware-Technologie spezialisierte Agentur gilt als Experte für eCommerce-Lösungen und digitale Kommunikation für Bundesliga-Vereine. Insgesamt sieben Erstligisten gehören zum Kundenstamm von brandung.

Mit an Bord des Projektes waren zudem drei weitere Dienstleister aus den Bereichen System- und Netzwerkarchitektur, Ticketing und Payment. „Ein Projekt mit so vielen verschiedenen Beteiligten erfordert viel Struktur und Koordination“, sagt Mustafa Sengezer, Head of Sales und Projektverantwortlicher bei Claranet. „Dafür haben insbesondere Schalke mit einem professionellen Auswahlverfahren und brandung mit einem perfekten Projektmanagement gesorgt.“

Dass sich alle Beteiligten als echte Teamplayer erwiesen haben, bestätigt auch Loth: „Die Kommunikation zwischen den Akteuren lief wirklich hervorragend, es haben alle an einem Strang gezogen.“

Performance auf einem neuen Niveau

Nach Bereitstellung der Umgebung erfolgte eine ausgiebige Testphase, in der unterschiedliche Simulationen durchgeführt wurden. Dazu gehörten der eigentliche Migrationsprozess und die Datenübernahme aus dem ERP-System als auch Lasttests, um sicherzustellen, dass die Umgebung auch bei hohen Besucherzahlen erreichbar bleibt. Anschließend erfolgte die Produktivsetzung innerhalb einer geplanten zweitägigen Downtime für die Migration.

„Mit der Auslagerung des Shops zu Claranet haben wir die Performance auf ein ganz anderes Niveau gebracht“, betont Loth. „Die Systeme sind so konfiguriert, dass sie ein Höchstmaß an gleichzeitigen Zugriffen gewährleisten können. Ein wichtiger Mehrwert ist zudem die nahezu vollständige Entlastung der internen Mitarbeiter von der operativen Systembetreuung.

Wir haben zudem umfangreiche Service Level Agreements zu Verfügbarkeiten, Monitoring, Reaktions- und Wiederherstellungszeiten vereinbart, die genau auf unser Geschäft zugeschnitten sind. So etwas mit eigenen Ressourcen abzubilden und dabei insbesondere auch eine hohe Deckungsgleichheit des Test- und Entwicklungssystems zu erzielen, ist in einer eigenen Umgebung nur schwer darstellbar.“

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