Wünsche Group wechselt in die Cloud: Migration auf selbstverwaltbare IaaS-Plattform von Claranet

Zusammenfassung

Herausforderung: Umzug der eigenen On-Prem-Serverinfrastruktur in die Cloud

Lösung: Die IaaS-Plattform von Claranet mit sicherer MPLS-Lösung

Ergebnis: Schnelle und skalierbare Umsetzung für 600 IT-Anwender an 15 Standorten in Deutschland

Wünsche Services GmbH

Die Wünsche Group ist ein dynamisches, internationales Handelsunternehmen mit Stammsitz in Hamburg und weltweiten Niederlassungen. Innerhalb der Unternehmensgruppe ist die Wünsche Services GmbH der professionelle Dienstleister und Servicepartner für alle zentralen Aufgabenstellungen.

Die Wünsche Group löste ihre On-Prem-Serverinfrastruktur für rund 600 IT-Anwender an 15 Standorten in Deutschland durch ein virtuelles Rechenzentrum in der Cloud ab. Claranet baute eine Cloud-Plattform mit der VMware vCloud Director auf, die die Servicegesellschaft selbst provisioniert, und sorgte mittels Managed MLPS für eine deutschlandweite Standortvernetzung.

Veraltete Serverinfrastruktur

Die Wünsche Services GmbH betreibt als Shared-Service-Center die IT-Infrastruktur der deutschen Niederlassung der Wünsche Group mit rund 600 IT-Anwendern an 15 Standorten in ganz Deutschland. Bislang betrieb die Servicegesellschaft eine klassische On-Prem-Serverinfrastruktur, bestehend aus zwei VMware Clustern à drei Hosts mit mehreren SAN-Storage-Systemen.

Ziel war es, die Performance, die Sicherheit, die Verfügbarkeit und die Skalierbarkeit der IT-Infrastruktur auf ein höheres Niveau zu heben und gleichzeitig die eigenen personellen und finanziellen Ressourcen zu schonen.

IaaS statt On-Prem

Die Servicegesellschaft plante den Wechsel auf ein Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Konzept. Wünsche Services präferierte die VMware Cloud. „Wir wollten die Plattform selbst verwalten“, ergänzt Nils Dehne. „Zudem haben wir einen Provider gesucht, der Backup-as-a-Service anbietet und auch die Anbindung unserer Hauptstandorte an die Plattform realisieren kann.“

Die Wahl fiel auf Claranet. Der Managed Service Provider überzeugte mit umfassender Expertise, hohem Zertifizierungsgrad und einem breiten Lösungsportfolio.

Claranet baute eine IaaS-Plattform mit der VMware vCloud Director auf, über die sich die Bereitstellung von kompletten, einfach zu nutzenden virtuellen Rechenzentren mit softwarebasierten Rechenzentrumsservices in Minutenschnelle orchestrieren lassen. Das Plattform-Management erfolgt durch Wünsche Services selbst. Die deutschlandweite Standortvernetzung für den sicheren Zugriff auf die Plattform realisierte Claranet über Managed MPLS (Multiprotocol Label Switching).

Das Niveau an Sicherheit, Verfügbar­keit und Skalierbarkeit, das uns Claranet als hochqualifizierter, durchzertifizierter Hosting-Provider bietet, hätten wir mit einer On-Prem-Serverinfrastruktur nicht abbilden können.“

Nils Dehne
Director IT, Wünsche Services GmbH

Innovative Transitionsstrategie

Die Migration wurde durch eine Ramp-up-Phase unterstützt. Innerhalb eines definierten Transitionsfensters erfolgte chargenweise der Umzug beziehungsweise das Aufsetzen der virtuellen Maschinen (VMs) mit einem darauf abgestimmten Billing-Modell. Der Umzug fand mithilfe des Transition-Tools „Zerto“ statt, das eine direkte Kommunikation zwischen Wünsche Services und Claranet während des gesamten Umzugs ermöglichte. Claranet schulte die Mitarbeitenden bei Wünsche Services zudem im Umgang mit Zerto.

Auch in Sachen Lizenzen unterstützt Claranet Wünsche Services. So bezieht das Unternehmen unter anderem seine Microsoft-SPLA-Lizenzen sowie Datenbank-Lizenzen über den Managed Service Provider.

Skalierbarkeit zahlt sich aus

Wie flexibel die Iaas-Plattform ist, davon konnte sich Wünsche Services sehr schnell selbst überzeugen: Die Expansion der Wünsche Group führte zu erheblichen Sprüngen in den Ressourcenanforderungen, denen das Unternehmen just in time durch eine Erhöhung von CPUs und Kapazitäten begegnen konnte. „Mit unserer On-Prem-Infrastruktur wäre das überhaupt nicht möglich gewesen“, sagt Nils Dehne. „Wir arbeiten mit Lastprofilen, sodass wir unsere RDP-Farm in der Nacht verkleinern und morgens wieder vergrößern können. Solche Features, die wir über die Webservices API von der vCloud ansteuern, funktionieren perfekt.“

Bedingt durch die Covid-19-Krise 2020 mussten zudem deutlich mehr Mitarbeitende von zu Hause aus arbeiten. Für Nils Dehne kein Problem: „Wir konnten binnen einer Woche zusätzlich rund 200 Kolleginnen und Kollegen den VPN-Zugriff aus dem Homeoffice ermöglichen. Mittlerweile können 380 Kolleginnen und Kollegen remote von unterwegs oder aus dem Homeoffice per VPN zugreifen. Die Leitungskapazitäten waren da und das Firewalling klappte einwandfrei. Und auch hier hat sich Claranet wieder als sehr partnerschaftlich gezeigt: Sie haben unsere Anforderungen im Zusammenhang mit Covid-19 prioritär abgearbeitet – zum Beispiel den Aufbau eines VPN-Eingangspunktportals für eigene Devices der Mitarbeitenden.“

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